Die letzte Reise

Mittwoch, 22.03.2017

So, hab lange auf mich warten lassen, aber hier ist dann auch ler letzte, vervollständigende Mexikoeintrag. Fast n bisschen traurig, aber mehr dazu später, erstmal soll es hier über eine wunderbare Reise und eine wunderbare letzte Zeit in Mexiko Stadt gehen.

Nach Kuba ging es nämlich genau in eben jene riesige, verrückte, manchmal zu laute aber tolle Stadt zurück. Mareike und ich mussten noch ein paar Sachen für unsere Masterarbeit erledigen und soziale Kontakte mussten natürlich auch gepflegt werden. Da ging die Zeit auch echt schnell um. Am 27.1 waren wir wieder in Mexiko Stadt (glaub ich) und am 4.2 war schon das Treffen mit Mimmi in Chiapas geplant. Die Zeit dazwischen haben wir also Interviewpartner gesucht für unsere Masterarbeit, meine Freunde getroffen, das ein oder andere Museum besucht, unter anderem Das ehemalige Haus von Trotzki, welches auch auf einem der Bilder ist, bzw. der Garten. Nachdem ich über einen Monat weg war, habe ich mich auch echt gefreut, alle wiederzusehen, auch wenn die ersten schon wieder abgereist sind, aber trotzdem war es sehr schön, wieder "zu Hause" zu sein.

 

Nach einer Woche Großstadtdschungel sind wir dann in einen richtig echten Dschungel nach Palenque abgehauen. Das war ziemlich cool, wir haben da in einer Hütte mitten in der Natur gewohnt auf so einer Art Campingplatz, das war sehr entspannt. Morgens beim Frühstück konnte man Affen beobachten und sowieso die gaze Zeit alle möglichen Affen und Vögel belauschen. Wir waren auch gleich am Eingang zu der archäologischen Zone, wo die gleichnamigen Ruinen zu besichtigen waren, das war auf jeden Fall sehr beeindruckend und ich fand es schon sehr groß, aber wir haben dann gelesen, dass das freigelegte Gebiet nur zwei Prozent der ehemaligen Gesamtanlage sind. Der Rest ist also immernoch von Dschungel überwuchert. In ebenjenem sind wir dann auch noch ausführlich rumgelaufen, haben uns natürlich auch einmal ordentlich verlaufen, wie sollte es anders sein, aber ein schöner Spaziergang war es trotzdem und einen Tag später haben wir dann auch die eigentlich gesuchten kleinen Wasserfälle zum Baden gefunden, die wir suchten, als wir uns verlaufen haben. Man kann halt nicht immer direkt bekommen, was man so will. War aber ein sehr entspannter Aufenthalt in Palenque, ist auch auf jeden Fall mal fein, mal nicht so viel um sich herum zu haben, was man theoretisch unternehmen könnte.

  

Auf dem Weg nach San Cristobal de las Casas haben wir noch einen Stopp bei dem Wasserfall und den aguas azules gemacht, also den blauen Wassern, die ihrem Namen auch alle Ehre gemacht haben, war schon sehr geil blau, bzw. türkis. Die Sonne schien, man durfte da baden, was will man eigentlich mehr. Die Fahrt hätte ein bisschen weniger huckelig sein können, aber nun...wie gesagt, man kann halt nicht alles haben.

San Cristobal ist wirklich eine sehr geile Stadt im Süden Mexikos, hab mich ein bisschen verliebt. Morgens und abends wurde es allerdings schon ein bisschen kalt, das war nach der Hitze in Palenque dann doch etwas ungewöhnlich, aber verglichen mit Deutschland im Februar war das kältetechnisch noch gar nix. Die Stast war total schön kolonialmäßig mit ganz, ganz vielen Kirchen, Märkten, schönen Läden, Cafes,...Von dort aus haben wir einen Tag einen Ausflug zum Canon del Sumidero gemacht, der war wirklich sehr, sehr schön. Haben dort eine Bootstour durchgemacht und die hat sich auf jeden Fall gelohnt. Was nicht ganz so toll war in dieser Stadt- wir sind mächtig krank geworden, bzw. ein Großteil. 4 von 6 haben richtig über Magenekel bekommen, ich zum Glück nur ganz kurz und Sandra hat es unbeschadet überschadet. Deshalb sind wir auch etwas länger geblieben als geplant. 

Trotzdem wars noch schön, haben eine ganz tolle Free walking tour dort mitgemacht und dabei ganz viele Cafes, Restaurants und galerien kennengelernt, die ging auch glatt mal fünf Stunden ungeplant. Ansonsten sind wir ganz entspannt über die Märkte geschlendert, haben die Stadt erkundet, sind zu Aussichtspunkten gestratzt, alles was das Herz so begehrt.

Von San Cristobal sind wir dann an die Küste getrrampt- Nein, es war gar nicht gefährlich. Haben uns dann in Zweierteams aufgeteilt und Sandra und ich sind ganz gut vorwärts gekommen- Im Gegensatz zu den Anderen ( sorry Mimmi) Unser Ziel war der kleine Küstenort Concepción Bamba, den aber leider kein Mensch kannte, wie wir später festgestellt haben. Bis in den nächstgrößerern Ort sind wir aber noch ohne Probleme gekommen. Hatten mehrer kurze Fahrten, ich meine 6 und zum Schluss ganz großes Glück von einer Familie mitgenommen zu werden, die viel zu nett war. Die haben uns zum Abendessen eingeladen und danach einfach noch bis vor die Haustür unseres Ziel gebracht, obwohl sie da eigentlich gar nicht hinwollten. Hatten wir echt Glück:)

Die nächsten Tage haben wir dann in einem Surfcamp in ebenjenem Ort verbracht und uns- Überraschung- am surfen versucht und Satan, das ist echt nicht leicht. In der Theorie stellt man sich dann so vor, wie man ganz nach Technik sich supercool aufs Brett stellt, und in der Praxis schluckt man erstmal ne ganze Menge Wasser. War auch kurz frustriert am Anfang, muss ich gestehen, aber dann wurd es immer besser und ich stand tatsächlich auch einige Male, wenn auch sicher nicht so elegant wie in meiner Vorstellung. Aber es war schon echt cool dann, hat Spaß gemacht. Unsere letzte Surfstunde hatten wir im Sonnenuntergang und als letztes hab ich noch recht lange ne Welle gestanden so direkt in den Sonnenuntergang rein, das war schon ein mächtig cooles Erlebnis.

Der einzige Nachteil von Concepcion Bamba war, dass es dort wirklich so gut wie gar nix gab, noch nicht mal Obst und Gemüse zu kaufen und nach ein paar Tagen waren wir wirklich auf Entzug und haben uns auf den Weg nach Puerto Escondido gemacht und sind mein ich auch fast eine Woche dort geblieben und es war sooo unglaublich entspannt und toll da. Ich glaube, das war dieses so genannte Good live. Ok ok, das hatte ich auch vorher schon, ich gebs ja zu, aber da am Strad hab ich echt komplett entspannt und allen Stress losgelassen, das war total herrlich. Im Prinzip gab es auch nichts Anderes zu tun, als morgens nach dem Frühstück zu entscheiden, an welchen Strand wir wollen, es gab dort nämlich ganz viele verschiedene Buchten in Puerto Escondido direkt oder noch andere Strände in der Umgebung. Zwei Mal wraen wir in enem Ort namens Mazunte, das war schon ziemlich geil, ein richtig schöner Strand, richtig geile Wellen, von denen wir uns schaukeln lassen haben und abends haben die immer angefangen, da Musik aufzulegen, war ein bisschen wie bei der Fusion:)

Letzter Stopp vor Mexiko Stadt war dann noch Oaxaca, eine sehr viel kleinere und sehr schöne Stadt, wo unsere Hauptbeschäftigung eigentlich Kaffee oder heiße Schokolade trinken war, zu unserer Verteidigung muss ich aber sagen, dass heiße Schokolade die Spezialität dort vor Ort ist, also konnten wir ja quasi nicht anders. Und wir haben sogar einen Ausflug gemacht zum Hierve el Agua. War sehr, sehr schön, wie ihr auf den Bildern unten hoffentlich auch erkennen könnt:)

Dann ging es wieder zurück auf Anfang in die große, große Stadt. War auch gleichzeitig Mimmis und Sandras letztes Wochenende in Mexiko, weshalb wir ne Menge unternommen haben. Es ging nochmal ins Frida Kahlo Haus, Pulque trinken, nach Xochimilco, ein bisschen Boot fahren, natürlich die Märkte in Coyoacan unsicher machen und jede Menge gutes Essen genießen. Und dann haben die beiden uns einfach allein gelassen, um weiterzureisen. Ne ganze Menge Spaß sei euch an dieser Stelle noch gewünscht :-*

Und alleine war ich sowieso nicht.Mareike war noch da und eine ganze Reihe wunderbarer Freunde aus Mexiko sowieso. Wir haben noch ein anderes Haus besichtigt von Frida Kahlo und Diego Rivera, das mit der Brücke, wo die beiden zusammen gewohnt haben und auch gearbeitet. Wo wir grad bei Arbeit sind, Mareike und ich haben uns sehr darum bemüht, Interviepartner zu bekommen, aber es war echt nicht leicht, bis es dann letztendlich doch geklappt hat und wir jetzt einige Interviews zusammen haben aus einem Kinder- und Jugendheim, mit den Mitarbeitern und auch Jugendlichen. Das war schon krass, schlechte Umstände in Mexiko sind auf jeden Fall ein ganz anderes Kaliberals schlechte Umstände in Deutschland. Ganz, ganz anderes, aber spannend war es in jedem Fall. Aber auch das Frida Thema haben wir noch weiter verfolgt, da war eine neue Ausstellung im Bellas Artes, wo auch viele Bilder von Frida hingen, war ganz toll!! Mareikes Abschied kam dann auch, der wurde gebührend auf der Dachterasse gebührend gefeiert.

Danach ging es eigentlich ganz gemählich weiter. Ich hab noch mehr Interviews geführt, war zeitweise etwas nervig, weil ich einige Male hinbin und dann doch keiner da war, aber gut, die haben auch echt viel zu tun und letztendlich hab ich echt noch viel Interviews zusammen bekommen. Hab noch ein paar Orte in der Stadt besucht, die ich noch sehen wollte vor Abflug, die Basilica de Guadalupe zum Beipiel und hab ganz viel mit Freunden gemacht. Bis es dann tatsächlich zum letzten Abend kam, an dem ich nochmal alle versammelt hab und es gab Essen und trinken und ich konnte gar nicht so richtig glauben, dass es der letzte Abend ist.

Naja, nun bin ich wieder in Deutschland und mir sehr sicher, eine unglaublich gute Entscheidung getroffen zu haben, nach Mexiko zu gehen. Hab so viele tolle Sachen gesehen, so viele tolle Menschen kennengelernt- Falls es noch nicht deutlich genug war, es war HERRLICH!!!

Hasta el proximo mojito siempre- Cuba

Samstag, 04.02.2017

So, meine Lieben,

nachdem sich die Familie davon gemacht hat, haben Mareike und ich uns ins nächste Abenteuer gestürzt, beziehungsweise in ein Flugzeug von Cancun nach Kuba. Nach Havanna, nach jahrelangem träumen war ich endlich da. Wir kamen erstmal ziemlich planlos an, ohne Bleibe, ohne Alles, aber es hat sich alles total schnell zum Guten entwickelt. Eine Taxifahrerin kannte wen, der ein Zimmer hatte und dann ging es los. In einem casa particular sind wir geblieben, da vermieten im Prinzip Kubaner in ihren Privathäusern Zimmer. Ist viel günstiger als die Hotels und durch den direkten Kontakt bekommt man auch viel mehr Infos. Uns wurde auch direkt eine ganze Menge erzählt, was man in Havanna machen kann und um das schonmal vorweg zu nehmen, auch unserer weiterer Trip wurde ohne Probleme organisiert. Nachdem Mareike und ich einen Reiseplan entwickelt haben, hat uns der Hausbesitzer direkt im nächsten Ort die nächste Bleibe organisiert und auch den Transport und so ging es immer weiter. Alle total hilfsbereit und es hat alles total unkompliziert geklappt. 

Wirklich angekommen in Havanna sind wir am frühen Abend, es war schon dunkel, also sind wir erstmal was essen gegangen und dann noch etwas durch die Altstadt und das Zentrum gelaufen und hatten unseren ersten kubanischen Mojito, der uns dann auch die ganze Reise über begleitet hat, also nicht der Gleiche natürlich. Richtig los ging es dann am nächsten Tag. Havanna ist eine richtig, richtig schöne Stadt. Aber auch sehr kontrastreich, total tolle Häuser stehen neben ganz kaputten und man merkt halt auch, dass es für Touristen hergemacht wurde teilweise. Es gibt auch zwei verschiedene Währungen. Die Pesos cubanos, die hauptsächlich von den Einheimischen benutzt werden und Pesos convertibles, die ist eher für Touristen und reichere Einheimische. Die convertible sind von der Umrechnung her circa wie Dollar. Wir hatten vorher ein bisschen Angst, dass wir dadurch abgezogen werden, aber das war eigentlich gar nicht so, zumndest haben wir es nicht gemerkt. Im Vergleich zu Mexiko war Kuba zwar teurer, aber generell kann man sich nicht beschweren. Was allerdings krass ist, ist dass ein kubanischer Arzt zum Beispiel 50 convertibles im Monat verdient und ein Lehrer 25- wirklich nicht so viel. 

Unser erstes Ziel war das Revolutionsmuseum, was wirklich sehr cool war, aber auch sehr propagandareich. Musste man durchaus auch schon kritisch betrachten, aber spannend war es in jedem Fall. Danach sind wir den Tag über ungefähr 20 km durch Havanna gelaufen. Anstrengend, aber lohnenswert. Durch die Altstadt, das Zentrum nochmal im Hellen. Durch eine sehr schöne, alternative Straße "callejon Hamel" gelaufen und richtig viel gesehen. Im Stadtteil Vedado haben wir dann am Malecón, der Straße am Meer, den Sonnenuntergang angeguckt- richtig wunderschön und gegessen und Mojito getrunken und was man halt so macht. Nicht zu vergessen natürlich, dass es viele schöne Oldtimer gibt auf Kuba, wie ihr wohl schon wisst.

Da wir auch von Havanna wieder zurückgeflogen sind, haben wir uns am nächsten Tag auf dem Weg gemacht nach Vinales. Im collectivo dahin haben wir dann Manuel und Sandra aus Köln kennengelernt, mit denen wir dann auch ca eine Woche gereist sind. An dieser Stelle viele Grüße, es war uns ein innerliches Blumenpflücken. Vinales ist auf jeden Fall ein richtig schöner Ort, Also gar nicht mal der Ort an sich. Das war eher so touristisch ausgelegt, aber die Natur war einfach wunderschön. Halt auch noch sehr unberührt, weil Kuba ja nicht so viel reinlässt, was natürlich auch seine Nachteile hat, aber in diesem Fall wirklich toll ist. Bin mir nicht sicher, ob ich schonmal so eine schöne Landschaft gesehen hab. Den ersten Tag haben wir uns erstmal Fahrräder geliehen und haben die Gegend und die Berge erkundet. Sehr toll. Am zweiten Tag haben wir einen Ausflug hoch zu Ross gemacht. Das war auch richtig cool. Wir haben eine Tabak- und eine Kaffeefarm erkundet. Das ist alles wirklich noch Handarbeit da. Man fühlt sich auch echt ein bisschen in der Zeit zurück versetzt, die pflügen ihre Felder dort noch mit Ochsen, alles wird mit Hand gepfanzt und geerntet. Das macht es noch viel schlimmer, dass die Tabakfarmer 90% ihrer Ernte zu einem schlechten Preis an die Regierung verkaufen müssen und nur 10% selber verarbeiten dürfen. Bei den Kaffeefarmen sind es 30%. Uns wurde auf jeden Fall viel beigebracht über den Anbau und Verbarbeitung, das war sehr spannend. Und generell saß ich einfach nur auf dem Pferd und war die ganze Zeit geflasht von dieser unglaublich tollen Landschaft. Da gibt es gar keine Worte für, wie schön das war. Um die Entspannung nicht zu kurz kommen zu lassen, ging es dann am nächsten Tag an den Strand und was soll ich sagen, einfach herrlich. Richtig schön, richtig blaues Wasser...Wir hatten es echt gut. Am nächsten morgen und unserem letzten Tag in Vinales sind wir ganz früh morgens aufgestanden, um über einem Tal den Sonnenaufgang anzugucken. Das frühe Aufstehen hat sich wirklich gelohnt, wie die Bilder zeigen. Das Haus in dem wir gewohnt haben, war auch sehr cool, sehr familiär, mit Oma und Opa, der den ganzen Tag Zigarre geraucht hat. Am letzten Tag haben wir da noch ganz dekadent Hummer vorgesetzt bekommen, für wenig Geld. Richtig lecker war das.

 

Anschließend hatten wir leider eine nicht ganz so bequeme Fahrt nach Cienfuegos, aber am späten Nachmittag waren wir dann da. War auch nur ein kurzer Zwischenstop da, aber die Stadt war schön und wir haben einen sehr schönen Sonnenuntergang am Meer gesehen und sind halt einfach rumgegangen, um die Zeit da noch auszunutzen. Wir warenda auch Mal im Supermarkt und das ist schon vergleichsweise wirklich krass. Große Auswahl gibt es echt nicht und ob etwas da ist oder nicht, ist auch immer Glückssache.

Am nächsten Tag sind wir dann aber auch schon weitergefahren nach Trinidad. Aber nicht, ohne zwei wunderschöne Stops einzulegen. Der erste an einer Lagune, wo es ganz, ganz viele Flamingos gab. Dort sind wir dann auf kleinen Booten über den See geschippert und haben die Flamingos und andere Vögel bestaunen können. War wunderbest. Danach ging es zu dem Wasserfall El Nicho. Auch sehr herrlich. Es gab einen kleinen Wanderweg, man konnte naden, den großen Wasserfall bestaunen und unter einem kleineren Wasserfall duschen. Haben wir uns natürlich nicht nehmen lassen. Um das ganze perfekt zu machen, gab es dann auch noch einen Aussichtspunkt, von wo aus man wirklich schöne Dinge sehen konnte.

Gegen Nachmittag sind wir dann nach Trinidad aufgebrochen, eine sehr schöne, kleine Stadt. Auch sehr bunt. Gewohnt haben wir da bei Fidel und Marta, einem älteren Ehepaar, die waren wirklich super. Außerdem hat Fidel als Jugendlicher sogar an der kubanischen Revolution teilgenommen, sehr spannend und geschichtsträchtig das Ganze also. Vor Ort haben wir erstmal die Stadt erkundet, so ganz furchtbar viel war das zwar nicht, aber schön auf jeden Fall. Am zweiten Tag ging es das nächste Mal aufs Pferd. War nochmal ganz anders schön. Viel grüner die Landschaft, aber ob jetzt das eine schöner ist als das andere, kann ich wirklich nicht sagen. Der Strandauslug am nächsten Tag ist leider hart ins Wasser gefallen, aber sowas von. Haben uns extra Räder geliehen, um dort hinzufahren und es war wohl schon windig un bewölkt, aber dann hat es auch noch richtig angefangen zu regnen-geil. Haben uns dann unserrichteter Dinge wieder auf den Rückweg gemacht, im Regen an den Strand legen wollten wir uns dann auch nicht. Dafür hatten wir am letzten Tag in Trinidad noch einen sehr coolen Ausflug. Sind mit einem Zug in zwei verschiedene Orte in der Nähe gefahren. Im einen Ort war eine alte Zuckerrohrfabrik. Alle Maschinen standen da noch. An Erklärungen hat es zwar etwas gemangelt, aber war schön anzucken und halbwegs denken konnte man sich das auch immerhin. Dann ging es noch zu einer ehemaligen Farm mit Aussichtsturm und altem Kolonialhaus. Aussicht war wieder top.

Am letzten Tag vor dem Ablug ging es dann wieder nach Havanna. Nachmittags sind wir angekommen und so blieb uns noch Zeit und nochmal die schöne Altstadt anzugucken, das Hotel Nacional de Cuba- sehr gediegen, und in Vedado erneut einen Aussichtsturm zu erklimmen. Und natürlich gab es wieder einen schönen Sonnenuntergang, mit Bier dieses Mal.

Kuba war wirklich eine unglaublich lohnenswerte Reise. Das Land ist richtig schön, die Menschen auch und vor allem sind die wirklich, wirklich nett. Außerdem merkt man auch nochmal, was man wirklich alles hat. Wir hatten vorher gelesen, dass es dort oft an Seife und Shampoo z.B. fehlt und haben in den Hotels vorher Probem gesammelt. Die Menschen haben auch wirklich danach gefragt dann im Endeffekt, also wir haben es schon echt gut, an Seife mangelt es ja nun wirklich selten.

Urlaub am Strand mit Mutti und die Kleinen

Sonntag, 15.01.2017

Die letzte Zeit war ganz schön voll. Voll von Personen, Erlebnissen, Orten etc. Es kam nämlich meine Mama und auch ein Teil von Mareikes Familie und das auch noch um fünf Uhr morgens. Da kommt natürlich besondere Freude auf, wenn man zum Flughafen muss, aber was solls:) Am 28.12 kamen sie an und bis zum 1.1. sind wir in Mexiko-Stadt geblieben. Weil das vermutlich den Rahmen sprengt, lade ich jetzt mal nicht so viele Fotos aus der Stadt hoch, der interessierte Leser wird die Orte eh schon in den anderen Beiträgen gefunden haben. Wir sind natürlich in die Altstadt und haben uns dort mehr oder weniger alles Wichtige angeguckt. Im Anthropologiemuseum waren wir, im Park und gleichnamigen Schloss Chapultepec, beim Unabhängigkeitsengel und bei den Pyramiden von Teotihuacan. In Coyoacan waren wir auch, das war allerdings sehr traurig, denn das Frida Kahlo Haus, das meine Mama unbedingt sehen wollte, war für den Tag schon ausverkauft und es war unser letzter Tag in Mexiko Stadt. Müssen wir wohl nochmal zusammen wiederkommen- blöd. Gut gegessen und getrunken haben wir natürlich immer, sind viel gelaufen, haben unterwegs viel entdeckt und sogar mit sechs Leuten Metro fahren hat erstaunlich gut geklappt.

Ein bisschen emotional waren die Tage für mich doch auch, ich bin ausgezogen aus meinem bisherigen zu Hause in der Stadt und der Abschied stand ja dann auch kurz bevor. Obwohl so ein Riesenklotz und sehr laut ist mir Mexiko Stadt dann doch sehr ans Herz gewachsen. Aber die Zeit geht so schnell um, bald bin ich schon wieder da. Um die letzten Tage in der Stadt und in stadtnähe nochmal zu veranschaulichen, hier doch noch ein paar Fotos und dann geht es weiter mit der Reise.

Zu Silvester und Mareikes Geburtstag dann auch hatten wir am Unabhängigkeitsengel ein riesiges Feuerwerk, also nicht nur wir natürlich, aber das war sehr cool, sah richtig schön aus und ganz viele Menschen waren versammelt.

 

Am 1.1.2017- ahhh schon wieder ein neues Jahr- haben wir uns dann mit dem Bus auf die Reise nach Veracruz gemacht. Seeehr schöne Hafenstadt. Sind abends angekommen, aber auch im Dunkeln sah es schon sehr cool aus. Gerade der Hafen und so warm, ich weiß nicht warum, aber irgendwie habe ich gar nicht erwartet, dass es dort so warm ist.

Am nächsten morgen haben wir dann als erstes einen Bootsausflug gemacht, zur "Isla de los Sacrificios", da wurden früher von den ansässigen Ureinwohnern ihre Menschenopfer erbracht, um die Götter zu besänftigen. Heute sieht es eigentlich sehr friedlich aus und danach waren wir noch auf einer Sandbank baden und ich hab ein paar neue Freunde gefunden. Seestern und Seeigel. Danach waren wir den Tag noch in der Stadt unterwegs, war sehr cool das ganze auch mal bei Tag zu sehen und auch immernoch schön:)

Den nächsten und letzten Tag in Veracruz haben wir dazu genutzt uns eine alte Festung anzugucken. San Juan de Ulua heißt das gute Stück und ist wirklich sehr sehr schön. Also die alte Festung an sich und dann ist die noch direkt am Hafen und man kann die Hafenarbeiten und Schiffe beobachten, das hat mir sehr gefallen. Da haben wir auch fast den ganzen Tag verbracht, weil die Festung auch doch relativ groß war und es schon recht viel zu gucken gab

Danach sind wir auch noch wieder eine Weile ins Zentrum und haben es ausgenutzt, dass man so günstig alles mögliche an Essen auf der Stráßse kaufen kann und haben mal ein paar ortstypische Süßigkeiten probiert. Und ich muss zugeben, ne Runde geshoppt haben wir auch. 

Am 3.1 hatten wir dann abends von Veracruz einen Flug nach Cancun, der war wunderschön verspätet, sodass wir nicht wirklich viel Schlaf hatten, bevor wir dann am nächsten morgen von Cancun auch direkt nach Tulum aufgebrochen sind. In Tulum war ich ja nun schon das zweite Mal, aber es war trotzdem nochmal sehr sehr schön. Immernoch beeindruckend, die Ruinen direkt am Meer.

Nach diesem kulturellen Ausflug durfte ein bisschen Strand natürlich nicht fehlen und danach haben wir den Tag noch mit einem Sonnenuntergangscocktail in einer Strandbar ausklingen lassen, so ließ es sich definitiv leben. Wegen akutem Schlafmangel sind wir dann aber auch nach einem ziemlich leckeren Fisch zum Abendessen ins Bett gefallen.

Am nächsten Tag sind wir von Tulum aus mit dem Bus nach Cobá gefahren. Das hat circa eine Stunde gedauert und man konnte sich nochmal ganz andere Mayabauten angucken, das war ziemlich cool. Die waren so mitten im Wald und man ist so auf Wegen direkt dadurch zu den verschiedenen Ruinen gekommen, die aber echt noch gut erhalten waren. Auf eine Pyramide konnte man auch raufklettern und hatte eine richtig gute Aussicht über die Weiten des Waldes. Die anderen Mayabauten hat man leider nicht gesehen, aber insgesamt ein sehr empfehlenswerter Ort, nicht zu überlaufen und mit einer sehr entspannten Stimmung.

 

Nach erneut leckerem Fisch zum Abendessen sind wir noch in die weltbeste Mojitobar gegangen, die die Cocktails nicht mit Zucker, sondern Zuckerrohrsaft macht. In diesem wunderschönen Käfer unten im Bild wird der gepresst. Dort gab es dann einige Cocktails und auch noch eine wirklich gute Party, weil eine echt gute Liveband dann gespielt hat da irgendwann, da konnte man natürlich nicht gehen

Die nächste Station nach Tulum war Valladolid, Valladolid an sich ist nicht besonders aufregend, wir sind auch nur eine Nacht geblieben,aber eine ganz schöne, kleine Kolonialstadt, die nicht weit weg ist von Chichen Itza, was wir uns angucken wollten. Von Valladolid sind wir dort dann mit dem collectivo hingefahren. Dort war ich ja auch schon, aber auch das war noch ein zweites Mal schön, wenn ich auch irgendwie nicht ganz so sehr begeistert davon bin. Da ist einfach viel zu viel los und von tausend Verkaufsständen wird man bedrängt irgendwas zu kaufen, obwohl man sich nur die Pyramiden anschauen will. Aber die Anlage an sich ist auf jeden Fall trotzdem richtig schön.

Nächster Stop nach Valladolid war Mérida, eine sehr schöne Kolonialstadt. Im Vergleich zu Mexiko Stadt sehr ruhig- sehr sehr ruhig, aber verglichen mit Valladolid war dann doch wieder eine Menge los. Wir konnten uns auf jeden Fall nicht über einen Mangel an Beschäftigung beklagen. Am ersten Tag wurden wir leider mit nicht so nettem Wetter empfangen, aber wir sind dann ins Museum über Mayakultur ein bisschen außerhalb gefahren und das war sehr spannend, da war das Wetter dann auch ok, auch wenn Sonne und Hitze mir definitiv besser gefällt. Die Stadt an sich ist mega schön bunt und lebendig, hat mir gut gefallen.

Am zweiten Tag in Mérida sind wir von dort aus nach Uxmal gefahren, auch von den Mayas einst erbaut. Das hat mir richtig gut gefallen, ahb mich verliebt. Dort war wirklich wenig los und es war von der Stimmung her auch recht ruhig. Und die Bauten waren einfach richtig schön, ganz anders, als Alles, was ich bisher gesehen habe. Meiner Meinung nach sehr, sehr empfehlenswert!

 

Der dritte und letzte Tag in Mérida war ganz den "cenotes" zum Baden gewidmet. Quasi so Tropfsteinhöhlen, die mit Wasser vollgelaufen sind- sehr klar und sehr schön. Dafür sind wir ein Stück mit dem collectivo nach Homun gefahren und haben dort mit ortsansässigen als Fahrern drei verschiedene cenotes erkundet. Die waren wirklich alle ziemlich cool. Zwei relativ große und eine eher kleinere. zum Glück war das Wetter an dem Tag auch echt mal besser, das Wasser war nämlich gar nicht mal sooo warm. 

Um die letzten Tage der "Muttireise" noch einmal ordentlich zu entspannen, sind wir erst mit dem Bus nach Chiquila und dann von dort mit der Fähre zur Isla Holbox gedüst. Ok, die Fahrt war nun nicht gerade das Entspannenste, aber die Fahrt auf der Fähre war bei einem wunderschönen Sonnenuntergang und anschließend haben wir in dem besten Restaurant der Welt gegessen, was ich bei meinem letzten Inselbesuch schon entdeckt habe. Die nächsten beiden Tage bestanden dafür aber dann auch sehr entspannt aus baden, Strandspaziergängen, Muscheln sammeln, essen, trinken, Sonnenuntergang gucken, bis die Familie dann am 12.1 auch schon den Rückweg angetreten ist. War eine sehr schöne Zeit, wenn auch ein bisschen anstrengend zweitweise mit so vielen, aber natürlich habe ich mich sehr gefreut, dass meine Mama da war und ich ihr ein bisschen was von Mexiko zeigen konnte. wir haben zwar echt viel gemacht, aber von Mexiko war es dann ja doch wirklich nur ein kleiner Teil. Auch der Blogeintrag hier war schon echt ein Schnellraffer von allem, was wir gemacht haben.

Mareike und ich sind noch zwei Tage mehr auf dieser wunderschönen Insel geblieben und haben außer das wir am Strand geaalt haben noch unsere Reise nach Kuba, die wir morgen antreten werden, zumindest ein bisschen geplant. Nächster Bericht also über Kuba- Hasta la victoria siempre und bis bald:)

Alltagsabenteuer, Weihnachten und noch viel mehr

Dienstag, 27.12.2016

So, neues aus Mexiko. Ich hoffe, ihr freut euch schon. 

Nach dem letzten Blogeintrag am 6.12 wurde es noch einmal ernst. Eine letzte Abschlussarbeit wollte noch geschrieben werden und in dem gleichen Fach gab es auch noch eine Klausur zu schreiben. Zwischendurch ist mir noch ganz passend der Laptop abgekackt, war nicht ganz so feierlich. Es ging wieder darum, ein Interview zu führen und darüber dann quasi einen psychologischen Bericht zu schreiben.Aber pünktlich zu meinem Geburtstag ist alles fertig geworden. Jetzt bin ich eine alte Schachtel- ohje. 

Eine Freundin, die ich hier kennengelernt habe, hatte auch am 8.12 Geburtstag und wir haben dann zusammen den Tag verbracht und unsere Party am Abend vorbereitet. Waren hier im Zentrum unterwegs, das war sehr schön und abends habne wir uns bei Laura auf der Dachterasse getroffen und ein bisschen gefeiert. Ich hab ein bisschen deutsche (Trink-)Kultur mit eingebracht und Glühwein gemacht. Generell gabs viel leckeres Essen, Kuchen, Bier. Was will man mehr. Am nächsten Tag musste ich leider um 6 Uhr aufstehen um eine Klausur von 4 Stunden zu schreiben. Ganz fit war ich nicht, aber lief trotzdem gut und den Tag hab ich dann auch mehr oder weniger verpennt danach.

Als Geburtstagsgeschenk von meinen Studiumskollegen habe ich geschenkt bekommne, dass wir am Samstag den 10.12 Paintball spielen gehen. Das war richtig fett. Das Semester war mit der Klausur am Freitag dann auch beendet und wir konnten einmal den ganzen Semesterfrust rauslassen, ich wurde nur leider mit Abstand am öftesten getroffen glaub ich. Aber so doll tat es gar nicht weh und es hat einfach mega Spaß gemacht und wir haben uns da den ganzen Tag in den Dreck geworfen. Dementsprechend ausgehungert waren wir danach noch was futtern und Pulque trinken in Coyoacan und dann ging es noch weiter zu einer anderen Party. Ich war viel zu spät dran, weil ich leider natürlich nicht wusste, dass diese Party auch noch so eine Art Überraschung zu meinem Geburtstag war. Aber immerhin war ich noch da und es gab Kuchen, Wunderkerzen, Wein und insgesamt war es ein sehr lustiger Abend.

Den Sonntag waren wir ganz verdient faul mit Kaffee und Kuchen zum Semesterende und Montag gab es schon den Geburtstag der nächsten alten Schachtel, den wir mit Eis essen und Schlittschuhlaufen bei circa 25 grad verbracht haben. Das war auch ziemlich verrückt. Später musste ich dann zur Uni und ein Interview geben über meine Erfahrungen hier. Bin also bald berühmt und ihr könnt mich im Fernsehen bewundern- kleiner Scherz.

Am Dienstag habe ich dann meine Noten bekommen und Leute, ich kann euch sagen- ich war richtig gut. Die bestnote ist 10, davon hab ich eine und der Rest ist eine 9 jeweils. Und die Dozenten waren sehr begeistert über meine Leistung, weil ich ja eigentlich gar nicht Psychologie studiere und Spanisch nicht meine Muttersprache ist und meine Abschlussarbeiten waren wohl trotzdem unter den besten. Das hat mich sehr gefreut, weil ich mich echt reingehangen hab das Semester und nun hat sich das auch alles gelohnt. Ja, verrückt, nun ist dieses Semester auch schon vorbei. Es war eine megaspannende, interessante und tolle Erfahrung und ich bin richtig froh, dass ich hierher gekommen bin. Aber n bisschen Traurigkeit ist wohl auch im Spiel, schon komisch, dass jetzt alles vorbei ist. Andererseits liegen jetzt auch noch einige coole Reisen vor mir, auf die ich mich freuen kann.

Gleich nach den Noten gab es eine kleine Reise in einen Stadtteil, den ich noch nicht kannte. San Angel. Dort war es richtig, richtig schön. Nur so kleine gepflasterte Straßen, bunte Häuser und echt ruhig. Konnte gar nicht glauben, dass ich in Mexiko Stadt war. Sind dort spazieren gewesen, haben uns die Straßen angeguckt und das leckerste Eis der Welt gegessen.

 

Nachdem ich mir am folgenden Tag ganz nach mexikanischer Manier mit einer Freundi eine ganze Menge Mezcal gegönt habe, ist am Donnerstag den 15.12 auch schon Mareeeeike angekommen. Von ihr gab es auch noch ein ganz herrliches Geburtstagsgeschenk bekommen, ihr müsstet es schon aus Facebook kennen. Ganz viele Streichholzschachteln mit kleinen Geschenken von Freunden und Familien aus der Heimat als Schachterkranz. Richtig toll. Und das Mareike endlich angekommen ist, hat mein Herz natürlich auch sehr erfreut.

Mit Mareike musste es natürlich auch erstmal auf Entdeckungstour in der Stadt gehe. Wir waren dann im Palacio Nacional, wo es Wandgemälde von Diego Rivera gibt. In der Kathedrale, im Museo Bellas Artes, wo man auch wieder Diego Rivera bewundern konnte und der kulinarische Part durfte natürlich auch nicht zu kurz kommen.

Außerdem waren wir noch in Coyoacan im Park und Schloss Chapultepec, wovon ich auch schon geschrieben hab und hier generell in ein paar verschieden Stadtteilen unterwegs. 

Auch auf zwei Märkten sind wir zufällig gelandet, siehe Fotos. Einmal auf einem Antiquitätenflohmarkt und danach sind wir zufällig noch über den Freund einer Freundin in Tepito gelandet, einem Markt, auf dem man alles, also alles, kaufen kann und einem eigentlich jeder sagt, dass man da lieber nicht hingehen soll, zumindest schonmal nicht alleine als Auswärtiger. Waren wir aber ja auch nicht und so haben wir von dem Freund meiner Freundin eine kostenlose Salsastunde in seinem kleinen Laden bekommen, haben Tacos gegessen und Bier getrunken. Der konnte auf jeden Fall richtig gut tanzen. Hat lauter verrückte Figuren mit mir gemacht. Einmal lag ich fast auf dem Boden und auf einmal hab ich mich mit den Füßen in der Lust und Kopf nach unten wiedergefunden. Ein bisschen verrückt, aber ein richtig witziger Tag, vor allem, weil sich alles einfach ungeplant ergeben hat.

Tags drauf gab es dann noch ein bisschen Kultur. Wir sind zum Templo Mayor im Zentrum und zum Plaza de las tres culturas etwas außerhalb in Tlaltelolco gefahren, wo man jeweils die Überreste alter Pyramidenanlagen angucken konnte. Das war richtig cool, vor allem, weil ich mir den Templo Mayor bis jetzt noch nie so richtig angeguckt habe, Schande über mich.

Danach haben wir uns schonmal ein bisschen im Reisen erprobt und haben uns in den Bus nach San Miguel de Allende gesetzt, eine Stadt ca vier Stunden von hier weg. Und es war unglaublich lohnenswert. So eine schöne Stadt mit komplett nur schönen, bunten Häusern, tollen Kirchen und Kathedralen und auch einfach recht klein und ruhig. Wobei mir galube ich in Zukunft sehr vieles klein und ruhig vorkommen wird im Vergleich zu Mexiko Stadt. Aber wirklich eine der schönsten Städte, die ich bis jetzt gesehen habe. Wir sind durch die Stadt geschlendert, hoch zu einem Aussichtspunkt, der sehr schön war und haben das gute Wetter, die Stadt und Kaffee genossen. Abends haben wir noch eine Freundin von mir aus Mexiko Stadt getroffen und waren auf einer Dachterassenbar mit Blick auf die Kathedrale was trinken. Das war auch richtig toll.

Am nächsten Tag sind wir dann nochmal eine Stunde weiter nach Guanajuato gefahren, was auch richtig, richtig schön war. Generell viel größer als San Miguel de Allende, aber das Zentrum war ähnlich groß und auch richtig schön bunt und toll und ich weß gar nicht so genau,wie ich das beschreiben soll, aber es war einfach richtig schön in den beiden Städten. In Guanajuato steht das Geburtshaus von Diego Rivera, das jetzt ein Museum ist, das haben wir uns angeguckt. Das Haus war richtig schön und die Ausstellung mit Bildern von Diego Rivera war auch toll. Wir waren waren wieder auf einem Aussichtspunkt, haben die vielen wunderschönen Plätze der Stadt angeguckt, Kathedralen, Theater, etc. Falafel gegessen fast so gut wie in Osnabrück und gegen Abend sind wir dann wieder zurück nach San Miguel de Allende gefahren.

 

Am Freitag vor Weihnachten sind wir dann noch ganz gemütlich frühstücken und bummeln gegangen und dann wieder zurück nach Mexiko Stadt gefahren, wo wir dann am 24. ganz entspannt zusammen bei mir zu Hause Weihnachten gefeiert. Schön gefrühstückt, Pippi Langstrumpf und Michel aus Lönneberga geguckt, fett gekocht natürlich, Glühwein getrunken, Eis mit Eierlikör gegessen und Kekse und Schokolade. Uns ging es also sehr gut. War zwar nicht ganz wie zu Hause, aber dank unserer Weihnachtsplaylist ist dann auch noch ein bisschen Stimmung aufgekommen.

Den 25.12 haben wir mit Freunden in Xochimilco verbracht. Quasi einem Park auf dem Wasser, wo man mit kleinen Booten rumfährt. Früher konnte man auf diesen Kanälen bis nach Mexiko Stadt reinfahren, aber ein hoch auf die Industrialisierung, jetzt muss man sich in die Metro quetschen. 

Den zweiten Weihnachtstag, den es hier so gar nicht gibt, haben wir nochmal genutzt, um ein paar Plätze hier in der Gegend anzuschauen.

So, fürs Erste war es das gewesen, der nächste Bericht kommt dann aus der Karibik.

Britt allein zu Haus

Dienstag, 06.12.2016

So, meine lieben Freunde, hier der Bericht ab dem 18.11. 

Ist auf jeden Fall ne ganze Menge passiert,a ber die Stadt habe ich nicht großartig verlassen nach der großen Reise. Die Abschlussarbeiten und KLausuren und all sowas gingen auch langsam los. In jedem Fall eine von sehr gutem Essen geprägte Zeit, viel fiesta, aber auch tatsächlich viel zu tun. Das erste Wochenende wieder allein zu Haus, habe ich, zusammen mit Laura, mit pozole und churros eingeläutet. Pozole ist ein recht typisch mexikanisches Essen, eine Suppe in der wirklich alles Mögliche drin ist. Gemüse, Salat, Fleisch wenn man will...Naja und churros sind ja eigentlich aus Spanien, hier aber auch sehr gut vertreten und retten mir oft das Frühstück, wenn auch nicht sehr gesund, weil frittiert und Zucker, aber schmeckt halt leider geil.

Pozole Churros Churreria

Den Abend war ich noch mit ein paar Leuten feiern, das war sehr cool, allerdings haben zwei Herren es nicht so ganz ernst genommen, dass man hier auf der Straße keinen Alkohol trinken darf und wurden dann glatt samt ihrem Bier von der Polizei mitgenommen. Nach ca. zwei Stunden waren sie aber wieder da, zwar ein bisschen ärmer als vorher, aber immerhin. Der Samstag war eher ruhig und Sonntag waren wir dann bei der Lucha Libre, Wrestling quasi. Mega witzig. War richtig gute Stimmung da, zwar natürlich alles gestellt und so, aber ich muss sagen, ich fand es ziemlich unterhaltsam, auch wenn ich das gar nicht so f´gedacht hätte.

Lucha Libre Lucha Libre

Die Woche war ich ziemlich im Unikram drin. Durch die Abwesenheit wegen der Reise hatte ich dann doch einiges aufzuholen. War aber alles machbar und ich hatte zwischendurch auch noch Zeit um schöne Sachen zu machen. Natürlich wie immer  eine Menge Kaffee trinken, churros essen und all sowas. Den Donnerstag war ich mit Laura und Maria bei einer Aufstellung in Coyoacan, im Museo de las Culturas Populares, da ging es quasi komplett um Mais. Die Anbaugeschichte, die Bedeutung, etc. War echt cool gemacht und weil es die Eröffnung der Veranstaltung war, gab es ganz viel zu futtern und alles gratis, was will man mehr. War auch alles richtig lecker, natürlich alles mit Mais und viele Sachen, die ich noch gar nicht kannste, weil es die so im relurären Alltagsgeschäft auch gar nicht zu holen gibt hier. War auf jeden Fall ne gute Sache, hat Spaß gemacht.

Nach der Uni am Freitag hab ich mir mitLaura einen entspannten Tag in der Sonne, jaaa-Sonne, gemacht und eigentlich sollte es noch feiern gehen aber da wir irgendwie alle dezent im Arsch waren wurde daraus nix. Haben das ganze dann auf Samstag verschoben, da waren wir auf einem Bierfest erst, wo Bier und Mezcal verkauft wurden und man konnte alles probieren- ziemlich gut. Futter gabs dort auch und als Nachtisch hatten wir alle ein Mezcaleis- unerwartet lecker. Danach waren wir noch in einer Pulqueria. Pulque ist hier n ganz typisches Getränk, gegorener Agavensaft quasi. Hat nicht besonders viel Alkohol, so ca 5 %. Gibts aber oft in ganz vielen Geschmacksrichtungen, zum Beispiel Maracuja, Mango, Kiwi...ziemlich lecker. Recht sponatn bin ich mit ein paar Freunden noch weiter in den nächsten Club und bin dann aus Versehen mit nem rosa Kleid in einem Metal/Gothicladen gelandet, aber war witzig. 

Sonntag gab es Abends ein Abschiedsgrillen im Haus von Laura, weil ein paar hrer Mitbewohner ausgezogen sind. Das war auf jeden Fall ne witzige und leckere Sache. Haben Guacamole gemacht, gab viel vom Grill und weil die Fotos so schön geworden sind, hau ich hier mal ein paar rein.

Ab Montag, dem 28.11 gabs dannn wieder Uni, wobei ich gestehen muss, dass ich Montags, weil ich da keine Kurse habe, meistens echt ein faules Stück bin und nicht wirklich viel schaffe. Aber ab Dienstag gibg es dann schon los. Hatte eine fette Abschlussarbeit, die jetzt schon fertig ist, für die ich ein Interview führen musste, darüber dann einen klinischen Bericht und eine Hypothese/Diagnose schreiben, also Psychoanalyse. Ich hab mich echt nicht leicht getan, da ich sowas in die Richtung vorher ja noch nie gemacht habe, aber ich glaube, es ist ganz gut geworden, Ansonsten ja, präsentiere ich euch hier mal den wunderschönen Sonnenuntergang in meiner Straße und die Futtermeile auf dem weg zur Metro, wo es Tacos, Qusadillas, Säfte, ...alles Mögliche gibt.

Damit das Lernen ein bisschen schöner wird, habe ich mich gelegentlich mit Laura in einem Cafe dafür vereint, da gabs auf jeden Fall gute Versorgung, gute Musik und geschafft haben wir tatsächlich auch etwas.

Letzten Donnerstag stand endlich war wieder ein Ausflug in meinen Lieblingsstadtteil Coyoacan an. Carla, Aldo und ich haben dieses Mal auch tatsächlich etwas neues erkundet. Den Mercado Coyoacan. Da gibt es alle möglichen Früchte, Gewürze, Chilies, Blumen und natürlich Essen, weshalb wir auch unbedingt Tostadas essen mussten, mit Shrimps udn allem möglichen Zeugs drauf. Superlecker und supergünstig. Das Essen ist echt einfach nur der Hammer hier, da kann Deutschland leider nicht mithalten. 

Nachdem wir den Markt angeguckt und gegessen haben, sind wir noch ein bisschen durch die Gegend gecschlendert, Crepes gegessen, Kaffee getrunken, geredet...was man halt so macht. Und ich hab Tannenbäume gefunden mit Kunstschnee bedeckt, was ein bisschen paradox war, denn ich lief im Top rum, aber beschweren will ich mich nicht, ich steh ja auf Sonne.

Generell ist auch das Zentrum hier schon sehr auf Weihnachten getrimmt, überall ganz viel Deko, es gibt sogar eine Eislaufbahn. Die eko ist schon ziemlch kitschig muss man sagen und bei 25 Grad tagsüber kommt bei mir im moment auch noch nicht so richtig Weihnachtsstimmung auf. Mal gucken, ob die sich noch einstellt.

Das letzte Wochenende waren wir Freitag bei einem Konzert. Devendra Banhart. Mit carla und Laura war ich da, war auch auf jeden Fall ganz cool, aber vollends vom Hocker gehauen hat es mich nicht. Danach sind wir noch kurz in der Pulqueria gelandet und dann gings nach Haus.

Samstag haben wir mit ein paar Austauschstudenten und natürlich auch Mexikanern ein internationales Abendendessen gestartet, das war sehr cool. Gab alle möglichen Sachen von überall her, aus Frankreich, Argentinien, Korea,...Ich hab Currywurst gemacht, die Wurst war bloß leider nicht so geil, aber irgendwie sind alle trotzdem ziemlich darauf abgefahren. Glück für mich. war echt n ziemlich witziger Abend. Viel gegessen, viele Leute kennengelernt, viel getanzt. Hab Salsa mit einem Koreaner getanzt...es sah wunderschön aus, bestimmt könnt ihr es euch vorstellen.

Ja, nun sitz ich an der nächsten Abschlussarbeit. Wieder ein Interview mit Analyse. Drückt mir die Daumen meine Lieben :)

Wunderbare Alltagsflucht

Montag, 21.11.2016

So, meine lieben Freunde,

seit dem letzten Eintrag ist dieses Mal doch eine Menge passiert. Ich hatte nämlich wundertollen Besuch und wir waren auf einer wundertollen Reise:)

Ende Oktober hat Christian den weiten Weg aus Berlin auf sich genommen und wir haben erstmal ein paar Tage Mexiko Stadt erkundet. Ich bin natürlich nicht die beste Stadtführerin der Welt, aber wir waren trotzdem ganz gut unterwegs- denk ich;) Das Zentrum war voll auf den "Dia de los Muertos" eingestellt, immer noch alles bunt und dekoriert mit Altaren für die toten und Wegen aus Blumen, damit die Toten auch den Weg zu ihren Alteren finden. Das war echt schön. Zwischendurch musste ich zur Uni, aber was solls. Wir waren auf dem Revolutionsdenkmal, was auf einem Foto ist und beim Unabhängigkeitsengel, haben gut gegessen, natürlich Bier getrunken, waren in einer völlig überfüllten Pulqueria und zum Dia de los Muertos direkt waren wir im Parque Xochimilco. Das ist im Prinzip n riesiges Gewässer und man kann dort auf kleinen Booten rumfahren. Vor den Spaniern haben doer die Stämme auf schwimmenden Gärten ihre Sachen angebaut und die dann auf den kleinen Booten abgeerntet wurden. Jetzt sind nur noch die Boote da, auf denen wir dann zu einem Theater getuckert sind, dass auf einer Bühne im See aufgeführt wurde. Über die Legende "de la Llorona"- der Weinenden. Es ging um die Eroberung durch die Spanier etc. War schön gemacht, nur leider etwas kalt aber egaal. Unser Bootsführer hat anscheinend was getrunken gegen die Kälte, denn auf der Rückfahrt haben wir andauernd andere Boote oder das Ufer gecrasht-Spaß gemacht.

Nach 3 Tageb Mexiko Stadt sind wir dann ins Flugzeug nach Cancun gestiegen. Nicht um in Cancun zu bleiben, denn Cancun ist wirklich scheiße. Riesige Hotels und Amis und...ja...bestimmt gibts auch n paar schöne Ecken, aber nach einer Nacht haben wir uns schnell von Acker gemacht. Wir hatten allerdings n ganz cooles Hotel, direkt am Wasser und auch unserer Reisetag war ziemlich lustig und abenteuerlich und auch nicht unser schlauster Tag- deeenn, in Cancun werden die Uhren nicht umgestellt, sodass es eine Stunde später ist als in Mexiko Stadt. Wir haben uns also Bustickets nach Chiquila gekauft, unserer meinung nach um ca halb 11 für kurz vor 12 und sind dann noch Zeit totschlagen gegangen- Quesadillas futtern und Kaffee trinken. Als ich dann nach unserem Bus gefragt hab, wurden wir nur blöd angeguckt, denn wir waren ja schon eine Stunde zu spät-düdüm. Naja, wir hatten aber Glück, denn nach nur ca einer halben Stunde warten ist noch ein Bus gefahren und alles hat geklappt.

Chiquila ist nur ein ganz kleiner Ort, von dort aus fahren Fähren zu der Isla Holbox.

Und diese Insel, ich schwöre euch, es war so schön. Das reinste Paradies. Wunderschöne Strände und noch nicht so überfüllt, also vor allem auch leere Strände- das allerbeste daran. 5 Tage waren wir auf der Insel und es war einfach nur toll. Wir hatten das allerbeste Frühstück in einem sehr schönen Hotel direkt am Wasser. Die haben einem Säfte nach Wunsch gemacht, Pancakes, Eier, es gab alles mögliche- das hat dann auch immer gut bis zum Abendessen gerreicht. Und dann danach zum Wasser und einfach nur richtig geil türkises Wasser, Palmen und weißen Strand zu sehen- das war echt jeden Tag wieder der Hammer. Einen Tag haben wir und Fahrräder geliehen und haben n bisschen die Insel erkundet. Die Fahrräder waren zwar ziemlich schrottig, was aber auch lustig war. Auf nem großen Teil der Insel darf man auch nur mit dem Fahrrad fahren oder zu Fuß gehen, weile es Tierschutzgebiet es- ziemlich cool. Autos fahren auf der Imsel aber sowieso nicht, sondern nur diese Golfautos und Mopeds. Gibt auch nur so Sandwege und ein kleines "Zentrum" das am Hafen es, wo es Restaurants gibt, ein paar Supermärkte, Artesanias-Läden, etc. Da haben wir übrigens das beste Restaurant der Welt gefunden- ohne scheiß. Wir sind uns einig in unserem Leben noch nicht so gut gegessen zu haben. Der Laden hatte keine Karte, der Koch ist zu einem an dem Tisch gekommen und hat gefragt, ob man Fisch, Shrimps, Hummer oder Fleisch will und hat dann was gezaubert- wirklich gezaubert. Wir waren zwei Mal dort und es war beide Male so unglaublich lecker. Ich träum immernoch davon. Einen Tag haben wir einen Bootsausflug zu zwei kleineren Inseln noch vor der kleinen Insel gemacht, das war sehr cool, da waren überall Flamingos, Pelikane und lauter andere Vögel, die ich nicht benennen kann und es war einfach richtig cool, weil das Inseln waren, wo gar nix war quasi. Die dritte Anlaufstelle war eine Süßwasserquelle auf dem Festland und da waren Waschbären-richtig niedlich. Auf dem Rückweg haben wir auch noch Delfine gesehen-perfekter Tag. Ansonsten waren wir sehr viel baden, haben am Strand geaalt und sind rumspaziert. Einen Tag richtig weit durchs Wasser auf einer Sandbank lang und kein Mensch war da und wir haben nochmal Flamingos gesehen und haben irgendwo im nirgendwo ganz einsam auf ner Sandbank in der Sonne geaalt...wäre am liebsten immernoch da. Waren also sehr entspannte Tage mit viel Sonne, viel Meer, gutem Essen, Sonnenuntergangscocktails, vielen verschieden Tieren,...was will man mehr.

Aber alles muss ja auch mal zu Ende gehen und nach 5 Tagen Strand hatten wir auch Lust, noch ein bisschen was entdecken. Nach der Fährfahrt nach Chiquila haben wir uns von dort also auf zu den Pyramiden von Chichen Itza gemacht, bzw erstmal nach Piste, einem kleinen Ort in der Nähe, dort war unser Hotel. Der ort war echt klein und beschaulich und war nicht viel los. Bekommt von dem Pyramidentourismus nicht viel mit. Sind späten Nachmittags angekommen und haben noch ein bisschen die Gegend erkundet und gegessen. Haben in einem Restaurant ein paar mexikanische Kleinigeiten bestellt, die waren danna ber wirklich nicht klein, aber dafür echt lecker.

Am nächsten Tag sind wir dann zu den Pyramiden. Die Anlage war echt groß und es war echt cool. Spaß gemacht sich das alles anzugucken. Wir waren auch relativ früh da, sodass noch nicht so viel los war. Wir waren auch noch in einer Cenote, quasi ein Loch, dass durch den Einbruch eines Höhlendach entstanden sit und mit Süßwasser gefüllt ist. Haben da n bisschen gebadet, aber es war ziemlich überfüllt und echt ziemlich touristisch.

Am nächsten Tag sind wir weitergereist nach Tulum. Da hatten wir ein ziemlich cooles Hotel mit lauter coolen Plakaten, siehe unten. Außerdem hatten wir auch Fahrräder inklusive und sind damit dann zu den Ruinen gedüst. Dort war es echt ziemlich cool. Vom den Bauwerken her nicht so beeindrucken wie Chichen Itza, aber durch die Lage direkt am Meer für mich irgenwie schöner. Nach drei Tagen Pause vom Meer endlich wieder türkises Wasser.

Nachdem wir bei den Ruinen waren, waren wir dort noch am Strand, der war auch echt cool, wenn auch nicht so schön wie auf der Insel und natürlich mit mehr Menschen. Am nächsten Tag waren wir in einer richtig, richtig schönen Cenote. Das war mal eine Tropfsteinhöhle und man konnte dort schnorchen und Unterwasser das alles beobachten. Außerdem superviele Fische und auch Schildkröten, die da unterwegs waren. Das Wasser war superklar, man konnte bis auf den Boden gucken und viellicht merkt man- ich war sehr beeindruckt.

Danach waren wir wieder am Strand und haben unseren, wie wir dachtem, letzten Abend in der Karibik ein wenig zelebriert und hatten passend dazu n top Sonnenuntergang:)

Am nächsten Morgen haben wir einen Bus zum Flughafen genommen. Haben uns aber wieder verspätet, denn in Chichen Itza war wieder einen andere Uhrzeit, wir haben die Uhren umgestellt und dann in Tulum zwei Tage nach der falschen Uhrzeit gelebt-haha. Naja pünktlich am Flughafen waren wir trotzdem, es wurde uns da aber leider mitgeteilt, dass es Probleme bei unserer Flugbuchung gab- wir hatten also keinen Flug-lange Geschichte. Mussten uns letztendlich einen neuen Flug buchen und zwangsweise noch eine Nacht im wundeschönen Cancun verbringen, was haben wir uns gefreut. Am nächsten Tag ging es dann aber wieder zurück nach Mexiko Stadt und wir sind noch in meinen liebsten Lieblingsstadtteil Coyoacan gedüst und sind da n bisschen spazieren gegangen, haben was gegessen...da gibt es einfach echt so viele schöne, bunte Häuser, kleine Straßen, etc- gefällt mir.

Am Dienstag waren wir dann nach meinen Unikursen im Anthropologiemuseum, das ist echt schön gemacht und interessant, gibt verschiedene Ausstellungen zu allen Kulturen, die mal in Mexiko gelebt haben etc. 

Gab auch eine Ausstellung zu Teotihuacan, den Pyramiden in der Nähe von hier, was sehr passend war, da sind wir nämlich am Mittwoch hin und sind ganz sportlich auf die Sonnen- und die Mondpyramide geklettert. Hat sich aber auch sehr gelohnt.

Seit Donnerstag bin ich wieder alleine in der Metropole, mehr davon erfahrt ihr in der Fortsetzung ;)

Churros, chocolate y vamanooos

Sonntag, 30.10.2016

Meine lieben Freunde, 

ich fürchte, das wird nicht der spanneste Blogeintrag aller Zeiten, aber ich und mein schriftstellirisches Talent geben unser Bestes. Es begab sich nämlich zu der Zeit der Zwischenevaluationen und ein jeder musste zur Uni gehen und viel lernen, um seine Klausuren zu schreiben und Präsentationen zu halten. Man stelle sich vor, Aufsätze über Freud schreiben- auf Spanisch. Dauert seine Zeit, zumal ich ja nicht original aus der Psychologie komme, aber oh Wunder, ich bin nicht die Schlechteste. In einem Kurs gab es keine Klausuren, sondern wir mussten "Persönlichkeitstests" mit Kindern und Erwachsenen machen und die dann analysieren und abgeben. Davon hatte ich natürlich erstmal gar keinen Plan und Kinder kenn ich hier auch nicht so wirklich, aber letztendlich hat es ganz gut geklappt und war auch wirklich spannend, auch wenn ich anfangs nicht so viel davon gehalten hab. Aber von den Kindern musste ich nach bestimmten Kriterien Zeichnungen analysieren und es hat sich schon vieles bewahrheitet. Generell fühl ich mich nach wie vor wohl in der Uni, hab tolle Leute kennengelernt. Es gibt nur einen Haken- dort Leben Katzen und ihr wisst ja, wie sehr ich die liebe. Hier der Beweis:

Katzenuni

Ich bin größtenteils in der Stadt geblieben die letzten drei Wochen, aber ich muss auch sagen, dass mit diese Stadt einfach mega gut gefällt. Man kann immer was neues entdecken, wegen riesig. Osnabrück ist übrigens keine Stadt wurde mir gesagt, weil das ist maximal ein kleiner Stadtteil von D.F.- sorry Leute. Ne, aber ohne scheiß, hier gibts alles und irgendwie bin ich echt geflasht. Es tun sich auch immer mehr Futterquellen aus, aber noch passen die Kamotten. Hier einfach mal ein paar Fotos generell von der Stadt und Allgemeinem.

Hab auch sehr viel Zet in Cafes und Restaurants verbracht, öfter mit dem Vorwand, dort zu lernen, aber man kennt das ja. Ist aber nicht so, dass ich nichts mache, ich hau schon ordentlich rein hier und kann definitiv ein paar Psychologierkenntnisse aufweisen langsam denk ich. Ich hab in der Uni wen kennengelernt, der ein großer Adorno und Arendt Fan ist, sodass ich auch ein bisschen über Altbekanntes reden kann, ist auch ganz entspannt. 

Das Wochenende drauf war ich mit Carla für einen Tag in Queretaro, ihre Schwester besuchen. Ist hier dicht bei, also so drei Stunden Fahrt pro Weg-haha.Aber wirlich eine sehr schöne Stadt mit einem tollen Zentrum und Luft zum atmen, weil nicht so krasser Verkehr. War ein sehr lustiger Tag, sind viel rumspaziert, haben viel gegessen, Leute beobachtet und Blödsinn gemacht. Die Stadt fand ichecht beeindruckend. Dort in der Nähe gibt es noch zwei ähnliche Städte, die aber noch schöner sein sollen, da geht auf jeden Fall noch eine Reise hin. Mareike, fühle dich angesprochen.

 

Den Tag danach war ich mit Carla und Aldo auf einem Blumenmarkt. Der war sehr schön und es gab ungefähr alles, nur keine Klos. Beziehungsweise wir wurden über den ganzen Markt geschickt, weil jeder gesagt hat, die seien woanders. Luuustig. Später sind wir noch in die Stadt, haben eine der vielen Fridas hier entdeckt und waren lecker essen. Danach haben wir noch eine quasi-Ausstellung gefunden mit so Figuren, die von einer Parade an dem Tag waren.

In der Woche drauf haben wir in einem Kurs die Aufgabe bekommen, einen kleinen Kurs zu entwickeln, den wir in Kindergärten für Eltern geben sollen über die richtige Erziehung von Kindern. Ähm ja. Ich studier ja immerhin noch Pädagogik, aber die anderen haben gar keinen Plan. Außerdem hat niemand Kinder und wir sind noch jung und sollen jetzt den Eltern erzählen, wie es geht. Ich schäme mich jetzt schon für uns. Aber gut, muss anscheinend gemacht werden. Was noch...Spansich reden und schreiben klappt immer problemfreier, bin ganz begeistert von mir. Eine Klausur hab ich nicht so gut hinbekommen, aber der Kurs hat mehr oder weniger verkackt, indofern ist es nicht ganz so dramatisch und alle haben die Möglichkeit, sich nochmal zu verbessern und Teile noch einmal neu zu schreiben. Ich krieg sogar Hilfe dabei, weil sonst wäre das ja nicht fair, sagt die Dozentin und ich bemühe mich so toll. äh, ja danke. 

Gestern war ich wieder mit Carla und Aldo im Stadtteil Coyoacan, weil es so schön ist und es war ein zieemlich witziger Nachmittag. Waren ziemliche Spielkinder und haben die ganzen Tag Ninjas gespilet mit Straßenmusikern gesungen und getanzt. Sind rumgelaufen, dieser Teil ist wirklich sehr schön, heiße Schokolade getrunken, natürlich gegessen- CHURROOOS, ich bin so süchtig danach. Hier ist schon alles im Zeichen des Dia de los Muertos- dem Tag der Toten. Lauter Altare für die Toten, dei dann am 2.11 wiederkommen sollen und gan viele Totenköpfe.

Nach dem Motto war heute eine Parade in der Innenstadt zu dem Thema mit ganz viel bunten Bildern, Verkleidungen, Musik, riesigen Totenköpfen und so weiter. War wirklich schön anzugucken. Mir gefällt die Tradition, quasi einmal im Jahr mit den Toten zu feiern, eine sehr fröhliche Sache und sehr bunt. Den Toten wird an dem Tag dann all das kredenzt, was ihnen zu Lebzeiten am Liebsten war und mit Blumen ein weg zum Haus gelegt. Ich finds gut und bin gespannt auf das, was hier in der nächsten Woche so los ist.

Das Leben ist schön

Dienstag, 11.10.2016

Die ersten Tage nach dem letzten Blogeintrag wurden zwar eindeutig von den am Wochenende erworbenen Mückenstichen beeinträchtigt, aber mir gehts richtig gut hier. Allerdings waren die Mückenstiche echt krass, vier Tage lang bin ich regelmäßig ausgerastet. Aber die anderen beiden Mädels mit denen ich unterwegs war das Wochenende auch. War n bisschen witzig dann in den Unikursen. Um das frühe Aufstehen zu überleben tun sch zum Glück immer bessere Kaffee und Saftquellen in Uninähe auf, aber die Uni macht wohl auch Spaß. Es gab auch ein Treffen in der Uni mit der Vizerektorin und "allen" Austauschstudeten, wir sind ganze 4, aber das war sehr kurz. Einmal gehört, ob es allen gut geht und fertig. Aber war nett. Geht auch langsam gut los in der Uni, hatte schon eine Klausur und zwei Präsentationen und ich denke, es lief ganz gut. Die eine Präsentation zu machen war n bisschen anstrengend, hab mich gefühlt, wie eine Mutti, die den Kindern beibringen muss, wie man eine Präsentation organisiert...großartig. Die andere Präsentation war bei einer Dozentin, die einem die ganze Zeit dazwischen redet. Ich musste also nicht viel sagen, denn nach jedem meiner Sätze hat sie erstmal fünf Minuten geredet - war ganz praktisch. Das vorletzte Wochenende gab es hier am Samstag ein gratis Roger Waters Konzert auf dem größten Platz im Zentrum, da sind wir hin. Das war mega cool, aber auch mega voll und ein riesen Gedrängel. Ne halbe Stunde dachte ich echt, ich muss sterben und hab zwischenzeitlich einen Schuh verloren, aber als wir dann etwas weiter hinten standen hat es Spaß gemacht. Er hat allerdings sehr gegen den mexikanischen Präsidenten gewettert und die Leute waren dann auch sehr am pöbeln, obwohl ja irgendwer, vermutlich die Regierung, dieses Konzert bezahlt haben muss. Zwischendurch war es nochmal echt krass, da haben Leute einfach eine Polizeitblockade überrannt und ganz viele sind hingefallen,...Erstaunlicherweise ist nix passiert.

Hier zwei Bilder und ja- wir standen nicht besonders weit vorne. 

Den Sonntag danach musste ich sehr früh aufstehen- um halb 6, für einen Ausflug zu einem Berg hier halbwegs in der Nähe- Nevado Toluca. Nach ca 2-3 Stunden Fahrt waren wir da und es war mega schön. Es gab zwar keinen Schnee, hat mich aber nicht gestört, den bekomm ich schon noch genug in meinem Leben. Die Luft da oben war echt dünn, so dass das Bergsteigen echt anstrengend war, aber es hat sich sehr gelohnt. Mega schöne Aussicht- richtig toll.

Die Klausur, die ich die Woche danach geschrieben hab, war echt spannend eigentlich. War nicht so stumpfes abfragen, sondern mehr so, was denkst du dazu und hierzu...zu echt interessanten Themen und ich denk, es lief gabz gut. Zur Belohnung dafür, war ich diese Woche echt viel auswärts essen, trotz riesen Wocheneinkauf, den ich am Montag gemacht hab. Nennt mich Käptn Klug. Naja, aber muss sein und hat Spaß gemacht. Gab Sushi, Tacos, Quesadillas, einen Abend noch ne fette Schokotorte hinterher. Ich cancel meinen Rückflug und rolle zu euch zurück. Immerhin war ich einmal Squash spielen, besser als nix. 

Letzten Freitag waren wir nach der Uni mit einer Freundin aus meinen Kursen und den Austauschmädels im Frida Kahlo Haus- endlich. Da wollte ich ja schon lange hin. Es war auch sehr schön und cool, das zu sehen. Hat mir gut gefallen. Natürlich waren viele andere Menschen da, also nicht ganz so "magisch" wie erträumt, aber trotzdem toll.

Zwecks kultureller Weiterbildung und Spaß an der Freude ging es den Sonntag danach zu den Pyramiden von Teotihuacan mit Carla. Die Anreise war zwar ein ziemliches Chaos, weil eigentlich noch eine andere Freundin mitwollte, die aber letztendlich nicht kam, obwohl wir ewig gewartet haben, aber als wir dann endlich da waren war es toll. Sehr, sehr beeindrucken und vor allem- man konnte vernünftig atmen. Wenn ich aus der Stadt hier raus bin, merk ich erst, wie schlecht die Luft hier ist. Ne, aber die Pyramiden haben mir echt sehr gut gefallen, war krass das zu sehen, was ja schon so mega alt ist und immer noch richtig gut erhalten. Kann man schlecht beschreiben, darum ein paar Bilder. Auf die größte Pyramide- die Sonnenpyramide- sind wir dann auch raufgeklettert. Sehr geile Aussicht- sehr geil.  bunte Anreise

So, vielleicht können die Bilder meine Begeisterung ein wenig unterstützen, ich fands auf jeden Fall toll. Das war es für dieses Mal, auf Wiedersehen, bis bald.

Über Alltag, Strand und Mückenstiche

Dienstag, 27.09.2016

So, meine Lieben, seit dem letzten EIntrag hab ich schon ein bisschen mehr von Mexiko kennengelernt, mich allerdings auch voll im Alltag hier quasi eingelebt. Kann allerdings voller Freude berichten, dass ich mich hier sehr wohl fühle. Bloß bin ich ein bisschen dauermüde, aus Gründen, die kein Mensch verstehen muss, fangen auch andauernd Kurse außerplanmößig um 7 an, nicht nur die am Donnerstag und am Freitag. Das ist wirklich nicht meine Zeit. Generell ist es schon so geblieben, dass mir 2 Kurse wirklich gut gefallen, einer von den beiden, von denen ich nicht so ein Fan war, wird allerdings immer besser und der andere...naja, man kann halt nicht alles haben, würd ich sagen. Es ist echt viel zu lesen für die Kurse, was mich auf Spansich natürlich nochmal mehr Zeit kostet. Meine erste Präsentation hier hatte ich auch schon, aber läuft alles soweit gut. Nach der Uni gehts dann öfter Eis essen, Kaffee trinken, Mittagessen oder was auch immer. Das Essen, ich weiß nicht, ob ich es schon erwähnte, ist leider geil. Leider, weil nicht unbedingt gemacht für die schlanke Linie.  Frühstück Tostadas

Hier mal ein paar Impressionen, ich werd die Dokumentation fleißig fortführen. Aber generell der Ernährungsstil der Mexikaner ist einfach ungesünder als für mich gewohnt. Chips zum Mittag, lauter überzuckerte Getränke,...

Naja, ich bin auf jeden Fall ganz zufrieden, mit 2 Mädels mit denen ich die meisten Kurse hab mach ich viel zusammen und alles wunderbar mit denen und mit einem Typ, den ich so in der Uni kennengelernt hab und Freunden von dem bin ich dann gegen Abend eher öfter unterwegs. Mit Leuten, mit dnene ich nur einen Kurs hab, geh ich öfter mal was trinken nach der Uni oder abends weg. Bin also gut versorgt.

Mit zweiterem, also dem Herren aus der Uni und dessen Bruder plus Freundin war ich vorletztes Wochenende am Strand, an der Pazifikküste. Wegen dem mexikanischen Unabhängigkeitstag gab es ein langes Wochenende (Die Stadt war übrigens total verstopft und voll mit Polizei, aber von dem Spektakel hab ich ja dann letztendlich Nichts mitbekommen). Freitag sind wir ganz früh losgefahren, um 5 Uhr, soviel zur Müdigkeit und waren dann nach 6-7 Stunden an einem wunderschönen Strand, wo gar nicht viel los war, also wenn, dann nur einheimische Touristen, aber quasi kaum wer außer uns. Wir haben da gezeltet in einem...ja hauptsächlich Restaurant quasi am Strand, aber man konnte da auch zelten. Die anderen sind da in der Nähe groß geworden und ich konnte also davon profitieren, dass die dort alle und alles kannten.

Kurz nach der Ankunft, gab es auch schon das Highlight der Reise: Bei einem Strandspaziergang konnten wir riesige Schildkröten beobachten, die zum Eier legen aus dem Wasser gekommen sind. Unglaublich beeindruckend. Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei, aber das werde ich auch so nicht so schnell vergessen. Aber auch so war es echt ein perfektes Wochenende. In der Sonne liegen, im Meer baden, Fisch essen, Lagerfeuer machen, Volleyball spielen, am Strand spazieren gehen, reden, Bier trinken....Lauter tolle Sachen. Im Meer baden war nicht ganz so einfach zwecks rieeeesiger Wellen. Bei einem Spaziergang, ebi dem ich nur mit den Füßen im Wasser lief, hat mich eine Welle einfach komplett umgebufft- weg war ich. Davor haben wir noch Fischer getroffen, die uns erklärt haben, wie sie arbeiten und ich durfte die kleinen Fische wieder in die Freiheit entlassen. Am Sonntag sind wir gegen Mittag wieder losgefahren und sind leider nicht so gut durchgekommen-Stau vom Feinsten, aber hat sich gelohnt. Playa 1 Playa 2 Behausung Wir:)

Wie im Titel schon erwähnt- es gab sooo viele Mücken. Sie haben mich gefressen. Aber alle anderen auch.

Die darauf folgenede Woche war wieder recht arbeitsreich, aber das hat schon gepasst, ich konnte mich nämlich schon auf die nächste Wochenendreise freuen, vom 24-26.9 mit den beiden Mädels aus der Uni. Diesmal ging es nach Tequisquitengo, einem Ort an einem See etwa 2-3 Stunden von hier, wo der Onkel von der einen ein Haus hat. Und was für ein Haus, also wir haben sehr luxuriös gewohnt, hatte fast etwas von einem Hotel. Das Haus hatte direkten Zugang zum See und somit haben wir erstmal quasi den ganzen restlichen Freitag, sind so um 17 Uhr angekommen, gebadet und sind Kanu gefahren- sehr geil. Später am Abend kam dann auch der Onkel mit Frau und 2 Töchtern und das war wirklich schön mit denen das ganze Wochenende. Haben viel zusammen gemacht und viel geredet. Wirklich alle total nett gewesen. Samstag ging es dann weiter mit baden und sonnen und lesen. aluer schöne Sachen. Und dann als kleines Highlight sind wir Wasserski oder quasi Snowboard auf dem See gefahren, oder haben es versucht. Ich hatte erst echt Angst und wollte gar nicht, aber mega gut, dass ich es probiert habe, denn es hat richtig Spaß gemacht und ich hab es sogar ganz gut hinbekommen für das erste Mal sagte man mir. Muss ich dringend nochmal perfektionieren jetzt. Saamstag abend haben wir mega lecker gegrillt, das war echt großartig. Abends haben wir Spiele gespielt oder gelesen oder halt geredet. Sonntag sind wir noch bis mittags geblieben un dwaren vorher noch viel baden, wie sichs gehört. Dieses mal wurde ich noch mehr von den Mücken gefressen- wirklich, ich sterbe grade. Und verbrannt hab ich mich auch noch. Aber will mich nicht beklagen, dafür hatte ich es warm und schön

Sonneee Boot fahren:)

So, das war es für dieses Mal, mal schaun, wie es weitergeht:)

Start ins Abenteuer

Montag, 12.09.2016

Als ich Ende August ins Flugzeug gestiegen bin, um mein Auslandssemester in Mexiko Stadt anzufanen, hab ich mich dann trotz viel Vorfreude ein bisschen komisch gefühlt. Der Flug war mit dem Flughafenwechsel in Paris in Paris schon etwas chaotisch, aber trotz knapper Zeit und Stress hat alles geklappt und ich bin gut angekommen. Schon aus dem Flugzeug konnte ich erkennen, dass Mexiko Stadt tatsächlich so groß ist wie angkündigt

. Kurz vor der Landung

Die Fahrt vom Flughafen war eigentlich nicht besonders weit, aber da der Verkehr hier einfach nur ein riesiges Chaos ist, hat es trotzdem seine Zeit gedauert, bis ich in meinem neuen zu Hause angekommen bin. Ich wohne bei einer Frau, die mal in der Uni gearbeitet hat, auf die ich hier gehen werde, so wurde irgendwie der Kontakt hergestellt. Das Haus und die Straße an sich sind wirklich nicht besonders schön, aber die Wohnung ist voll in Ordnung. Ich hab ein gar nicht mal so kleiner Zimmer und Bad und Küche sind auch top. 

Mein Block

wunderschöner Ausblick Wohnzimmer und Küche mein Zimmer

Außerdem hab ich hier direkt n riesigen Supermarkt und noch einen Markt für Obst und Gemüse in der Nähe und eine Metrostation. Bis zur Uni sind es auch nur circa 15 Minuten, was hier zielich perfekt ist. Fast alle Leute, die ich bis jetzt kennen gelernt habe, haben Wege zur Uni oder Arbeit von bestimmt einer Stunde, was noch wenig ist für die hier. Da bin ich wohl doch etwas verwöhnt. Oder Wege dauern hier eigentlich von der Srecke her nur 20-30 Minuten, aber durch den Verkehr und sowieso die ganzen Menschen, die hier unterwegs sind dauert es dann halt 2 Stunden. 

Erstmal war ich hier allerdings auch ganz schön überfordert mit dieser Riesenstadt, aber durch die Metro ist es eigentlich ganz gut organisiert. Nicht, dass ich mich gut zurechtfinden würde oder auf einmal Orientierungssinn hätte, aber ich werd mutiger und fragen kann man ja immer. Nach einigem hin und her hab ich jetzt hier auch Simkarte mit Internet, Google Maps ist also mein Freund. Mit einer Freundesfreundin hab ich hier zuerst die Altstadt erkundet, wo auch meine Uni ist uuund die ist echt sehr schön. Also auch sehr verkehrsverstopft-Straße überqueren ist mehr wie eine Wall of death und nur weil die fußgängerampel grün ist, heißt es noch lange nicht, dass man gehen darf-aber schön und wenn man ein bisschen aufpasst, ist alles gut. Auf jeden Fall gibt es hier superviele Museen, alte Gebäude...und das ist nur ein Stadtteil, gibt noch total viel zu entdecken. Zocalo Bellas Artes

Am Montag, den 5.9 fing hier für mich die Uni an, beziehungsweise eigentlich erst am 6.9. denn Montags habe ich frei. Die Uni ist in einem wunderschönen alten Gebäude, da ist es auch von der Atmosspäre her ganz ruhig so im Gegensatz zur Stadt und andauernd gibt es Ausstellungen oder Konzerte. 

Uni Claustro de Sor Juana

Ich hab hier vier Kurse, die gehen alle 4 Stunden, bei dreien sind die allerdings auf 2 Tage die Woche verteilt. Nur einer geht wirklich die 4 Stunden am Stück. Und zwar Freitags von 7 bis 11- so stellt man sich das vor. Donnerstags muss ich auch um 7 ran, sonst ist es eigentlich ganz human. Bis jetzt gefallen mir 2 Kurse wirklich gut, bei den anderen bin ich mir noch nicht so sicher, aber es ist ja auch erst eine Woche rum. So vom Anspruch her ist es aber glaub ich ok, also ich mach hier Psychologiekurse für meinen Wahlbereich und hatte ein bisschen Angst, dass ich bei den Kursen aus höheren Semestern nicht so mitkomme, plus dass es ja auch noch auf Spanisch ist, aber es geht schon. Wobei ein Kurs wirklich super anspruchsvoll ist, aber dafür auch echt spannend.

Die Leute aus den Kursen sind echt nett und auch sehr interessiert an der Deutschen. Aber auch abgesehen davon sind wirklich nette Leute dabei, mit denen ich auch schon öfter nach der Uni unterwegs war, was essen, was trinken, all sowas. Letzten Freitag war ich feiern und Tequila trinken, denn Tequila kann man hier tatsächlich trinken, kein Vergleich zu Deutschland, wo ich da ja kein Fan von bin. Es gibt auch noch eine Austauschstudentin aus Itlalien und eine aus Spanien, mit denen ich hier schon unterwegs war, also Menschen/Freundetechnisch bin ich ganz guter Hoffnung. Samstag war ich mit einer Freundin aus einem Kurs in einem Riesenpark hier, in dem es aus ein Schloss gibt, von wo aus man eine ziemlich gute Aussicht über den Park und die Stadt hat. Danach waren wir noch zusammen essen und es wa ein sehr schöner Tag. Punkt essen: Ich werd dann wohl nach Deutschland rollen, das Essen hier ist sooo lecker, bloß leider nicht besonders gesund. Fast alles frittiert und mit Käse überbacken, aber gut, muss man ja alles probieren. Und es lohnt sich.

Ein Turm vom Schloss Ausblick 1 Ausblick 2 Anthropologiemuseum

Soweit erstmal zu meiner ersten Woche hier. Bis jetzt bin ich sehr zufrieden und freu mich auf alles, was ich hier noch entdecken kann.

 

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